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Die ersten 30 Tage mit einer KI-Marketing-Plattform: Was Sie erwartet

Wie ein realistischer erster Monat mit einer KI-Marketing-Plattform aussieht: Ausgangswerte, Onboarding, Freigaben, erste Signale und ein 30-Tage-Plan.

Eine Person betrachtet Website-Statistiken
AMOSVeröffentlicht:

In den ersten 30 Tagen mit einer KI-Marketing-Plattform sollten drei Dinge passieren: die Einrichtung, ein klares Bild davon, was Ihre Website ausbremst, und eine erste Runde von Verbesserungen, die Sie freigegeben haben. Einen Sprung bei Rankings, Besucherzahlen oder Umsatz sollten Sie in diesem Monat nicht erwarten. Nutzen Sie die Zeit, um Ausgangswerte festzuhalten, die wichtigsten Probleme zu beheben und zu lernen, auf welche frühen Signale Sie achten sollten. Bei AMOS geht nichts ohne Ihre Freigabe online. Wöchentliche Zusammenfassungen zeigen die gemessenen Veränderungen neben der erledigten Arbeit.

Warum sollten Sie vor dem Start Ausgangswerte festhalten?

Ausgangswerte (auch Baseline genannt) sind eine Momentaufnahme davon, wie Ihre Website heute abschneidet. Ohne sie können Sie später nicht erkennen, ob sich etwas verändert hat.

Machen Sie diese Momentaufnahme, bevor ein neues Tool Ihre Website verändert. Notieren Sie:

  • Impressionen in der Suche. Eine Impression bedeutet: Eine Seite Ihrer Website ist einmal in den Suchergebnissen einer Person erschienen. Die Google Search Console zeigt das kostenlos an.
  • Klicks. So oft haben Menschen in der Suche auf Ihre Website geklickt.
  • Anfragen. Zählen Sie Nachrichten über das Kontaktformular, Anrufe und Buchungen, die über die Website kamen. Eine Zahnarztpraxis zählt zum Beispiel Terminanfragen. Ein Sanitärbetrieb zählt Rückrufformulare.
  • Ihre wichtigsten Seiten. Halten Sie fest, welche Seiten am häufigsten besucht werden und nach welchen Leistungen gefragt wird.
  • Was schon vorhanden ist. Listen Sie Ihre Leistungsseiten, Artikel, Sprachen und rechtlichen Seiten auf.

Führen Sie die Zahlen mit Datum in einer einfachen Tabelle. Wenn Sie Anfragen heute von Hand erfassen, bleiben Sie dabei. Wer mittendrin die Zählweise ändert, macht den Vergleich wertlos.

Was muss der Inhaber oder die Inhaberin beisteuern?

Eine KI-Plattform kann Ihre Website lesen. Sie kennt Ihr Unternehmen aber nicht so wie Sie. Rechnen Sie in den ersten Wochen damit, Folgendes bereitzustellen:

  1. Informationen zum Unternehmen. Ihre Leistungen, Preise, die Sie veröffentlichen möchten, Öffnungszeiten, Ihr Einzugsgebiet und die Fragen, die Kunden am häufigsten stellen.
  2. Ziele. Seien Sie konkret. „Mehr Termine für Implantate“ ist für eine Zahnarztpraxis hilfreich. „Mehr Großbestellungen von Cafés“ ist für eine Bäckerei hilfreich.
  3. Markenrichtlinien. Ihr Tonfall, Wörter, die Sie nie verwenden, Logo und Farben. Eine Kanzlei wünscht sich vielleicht einen förmlichen Ton. Eine Bäckerei eher einen herzlichen.
  4. Märkte und Sprachen. Welche Länder und Sprachen für Sie wichtig sind.
  5. Zeit für Freigaben. Jemand muss Entwürfe lesen und Ja oder Nein sagen. Planen Sie dafür jede Woche ein kurzes, festes Zeitfenster ein.

Der letzte Punkt ist der wichtigste. Bei AMOS sehen Sie die Korrekturen, Artikel und Änderungen an der Website und entscheiden, was online geht. Jeder Textentwurf listet alle Sätze auf, die noch Ihre Bestätigung brauchen. So wissen Sie genau, was Sie prüfen müssen.

Wie läuft ein realistischer erster Monat ab?

Die meisten ersten Monate folgen denselben fünf Phasen.

Onboarding

Das Tool wird eingerichtet, die Beteiligten erhalten Zugang, und Sie teilen Ihre Unternehmensdaten und Ziele.

Analyse der Website

Die Plattform prüft Ihre Seiten und zeigt, was sie ausbremst. Achten Sie auf Begründungen, nicht nur auf Punktzahlen. „Diese Seite hat keine klare Überschrift zum Sanitär-Notdienst“ ist etwas, das Sie angehen können. Eine Zahl von 100 ist es nicht.

Prioritäten setzen

Nicht jedes Problem muss zuerst gelöst werden. Beginnen Sie mit den Seiten, die Anfragen bringen: Leistungsseiten, Kontaktseite und Startseite. Eine Kanzlei könnte mit den Seiten zu ihren wichtigsten Rechtsgebieten anfangen, bevor sie überhaupt Artikel schreibt.

Erste Verbesserungen

Geben Sie eine kleine Auswahl an Änderungen frei. Das können klarere Leistungsbeschreibungen sein, fehlende Seitentitel, ein repariertes Kontaktformular oder ein bis zwei Artikel, die häufige Kundenfragen beantworten.

Auswertung

Vergleichen Sie am Monatsende Ihre Zahlen mit den Ausgangswerten. Entscheiden Sie, was als Nächstes verbessert wird.

Beispiel für einen 30-Tage-Plan

So kann ein erster Monat aussehen. Bei AMOS werden Dauer und Bedingungen eines Pilotprojekts im ersten Gespräch vereinbart. Ihr Plan kann also abweichen.

WocheMeilensteinWas AMOS übernimmtWas Sie beisteuern oder entscheiden
1Auftakt und EinrichtungDas AMOS-Team richtet AMOS auf Ihren eigenen, isolierten Cloud-Ressourcen einEin kurzes Gespräch über Ihre Website, Ihr Team und Ihre Märkte; Ausgangswerte festhalten
2Analyse der WebsiteLiest Ihre Seiten und die Ihrer Mitbewerber und zeigt Seite für Seite mit Begründung, was Ihre Website ausbremstErgebnisse prüfen; Ziele und Markenrichtlinien bestätigen
3Prioritäten und erste EntwürfeEntwirft Korrekturen, Artikel und Änderungen an der Website in Ihrem MarkentonPrioritäten wählen; jeden Entwurf freigeben oder ablehnen
4Veröffentlichen und auswertenWöchentliche Zusammenfassungen zeigen Impressionen, Klicks und Anfragen neben der erledigten ArbeitMit den Ausgangswerten vergleichen; Prioritäten für den nächsten Monat festlegen

Einige praktische Hinweise:

  • Geben Sie weniger Änderungen frei, diese aber sorgfältig. Fünf gründliche Korrekturen sind besser als dreißig hastige.
  • Machen Sie eine Person für Freigaben verantwortlich. In einer Zahnarztpraxis könnte das die Praxismanagerin sein.
  • Notieren Sie, an welchem Datum jede Änderung online ging. So können Sie spätere Veränderungen in den Zahlen konkreten Maßnahmen zuordnen.

Welche frühen Anzeichen können Sie im ersten Monat beobachten?

Nach 30 Tagen sehen Sie, ob die Arbeit vorankommt und ob Suchmaschinen beginnen, sie wahrzunehmen. Achten Sie auf:

  • Erledigte Arbeit. Wie viele Korrekturen und Artikel Sie freigegeben und veröffentlicht haben.
  • Impressionen auf überarbeiteten Seiten. Ein leichter Anstieg kann zeigen, dass Suchmaschinen eine Änderung erfasst haben.
  • Neue Suchanfragen. Die Search Console zeigt vielleicht neue Suchbegriffe, für die Ihre Seiten erscheinen.
  • Qualität der Anfragen. Fragen die Leute nach den Leistungen, die Ihnen wichtig sind?

Betrachten Sie diese Punkte als Anzeichen, nicht als Ergebnisse. Eine Bäckerei, deren Impressionen für „Geburtstagstorten“ steigen, hat einen Hinweis darauf, dass ihre Seite wahrgenommen wird. Einen Beweis für mehr Bestellungen hat sie damit noch nicht.

Warum dauern SEO-Ergebnisse länger als 30 Tage?

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung: Ihre Seiten so gestalten, dass Suchmaschinen und KI-Assistenten sie leichter verstehen und anzeigen können. Das braucht aus mehreren Gründen Zeit:

  • Suchmaschinen brauchen Zeit, um Ihre Seiten erneut zu besuchen und neu zu bewerten.
  • Neue Artikel brauchen meist eine Weile, bis sie bei umkämpften Fragen erscheinen.
  • Auch Mitbewerber verändern ihre Websites laufend.
  • Anfragen hängen nicht nur von der Suche ab, sondern auch von Ihren Preisen, Bewertungen, der Saison und Ihrem Ruf.

Beurteilen Sie den ersten Monat deshalb nach Klarheit und Fortschritt. Beurteilen Sie geschäftliche Ergebnisse über einen längeren Zeitraum und vergleichen Sie weiterhin mit Ihren Ausgangswerten.

Wie funktioniert ein AMOS-Pilotprojekt?

AMOS richtet sich an Dienstleistungsunternehmen mit etwa 5 bis 50 Mitarbeitenden, die neue Kunden über ihre Website gewinnen und kein eigenes SEO-, Content- oder IT-Team haben. Typische Beispiele sind eine Zahnarztpraxis, eine Kanzlei, eine Bäckerei oder ein Sanitärbetrieb.

So läuft ein Pilotprojekt ab:

  1. Ein kurzes Gespräch. Wir sprechen über Ihre Website, Ihr Team und die Märkte, in denen Sie verkaufen. Dauer und Bedingungen des Pilotprojekts werden in diesem Gespräch vereinbart.
  2. Einrichtung. Das AMOS-Team richtet AMOS für Sie auf Ihren eigenen, isolierten Cloud-Ressourcen ein.
  3. Anmeldung. Sie melden sich mit einem Code per E-Mail im Panel an. Nur die Personen, die Sie in Ihren Arbeitsbereich einladen, können sich anmelden, jeweils mit einer festgelegten Rolle.
  4. Belege sehen. AMOS zeigt Seite für Seite mit Begründung, was Ihre Website ausbremst.
  5. Freigeben, was Sie wollen. Sie geben die Korrekturen, Artikel und Änderungen an der Website frei, die Sie möchten. Nichts geht ohne Ihre Freigabe online.
  6. Veränderungen verfolgen. Wöchentliche Zusammenfassungen zeigen Impressionen, Klicks und Anfragen neben der erledigten Arbeit.

Wenn Sie in mehr als einem Land verkaufen, können Ihre Website, Artikel, Formulare, rechtlichen Seiten und Ihr Chatbot in vielen Sprachen unter einer Domain veröffentlicht werden. Jede Übersetzung wartet auf Ihre Freigabe, bevor sie online geht. Das AMOS-Panel selbst ist auf Englisch und Türkisch verfügbar.

Auch über Ihre Daten behalten Sie die Kontrolle. Sie entscheiden, wie lange Daten gespeichert werden, und können Ihre Daten jederzeit exportieren oder löschen.

Was AMOS nicht verspricht

AMOS verspricht keine Rankings, keine Besucherzahlen und keinen Umsatz. AMOS berichtet über gemessene Veränderungen bei Impressionen, Klicks und Anfragen, jeweils neben der erledigten Arbeit.

AMOS ist außerdem kein Social-Media-Tool, kein Werbetool und kein Baukasten für Onlineshops. Wenn das Ihre wichtigsten Anforderungen sind, ist ein Pilotprojekt nicht das Richtige für Sie.

So fragen Sie ein Pilotprojekt an

Bedingungen und Preis eines Pilotprojekts werden in einem kurzen Gespräch vereinbart, abhängig von Ihrer Website und den Märkten, in denen Sie verkaufen. Eine öffentliche Preisliste gibt es noch nicht. Nutzen Sie für den Start die Kontaktseite oder den Chatbot. Wir antworten innerhalb eines Werktags.