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Was ein Website-Check wirklich prüft
Ein Website-Check prüft Ladezeit, Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit und SEO. Was jeder Bereich abdeckt und was ein guter Bericht liefern sollte.
Ein Website-Check prüft vier Bereiche. Der erste ist die technische Leistung: Lädt die Website, und können Suchmaschinen sie lesen? Der zweite ist die Nutzerfreundlichkeit: Finden Besucher, was sie suchen, und können sie Sie kontaktieren? Der dritte ist die Sicherheit: Ist die Website sicher in der Nutzung? Der vierte ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO): Verstehen Suchmaschinen und KI-Assistenten, was Sie anbieten? Ein brauchbarer Check endet mit einer Liste der Probleme, Seite für Seite. Dazu gehört, warum jedes Problem wichtig ist und was Sie zuerst beheben sollten.
Was prüft ein Website-Check eigentlich?
Die meisten Checks decken dieselben vier Bereiche ab. Die Details unterscheiden sich je nach Tool, die Fragen bleiben gleich.
| Bereich | Was geprüft wird | Beispiel aus einem Dienstleistungsbetrieb |
|---|---|---|
| Technische Leistung | Ladezeit, defekte Links, Weiterleitungen, ob Seiten indexiert werden können | Die Notdienst-Seite eines Installateurs lädt auf dem Handy langsam |
| Nutzerfreundlichkeit | Kontaktwege, Darstellung auf dem Handy, klare Leistungsseiten, gut lesbarer Text | Eine Bäckerei versteckt ihre Bestellinfos in einem PDF |
| Sicherheit | HTTPS, veraltete Software, Schutz von Formularen | Das Terminformular einer Zahnarztpraxis hat keinen Spamschutz |
| SEO | Seitentitel, Beschreibungen, Überschriften, fehlende oder doppelte Seiten | Eine Anwaltskanzlei führt alle Rechtsgebiete auf einer einzigen Seite auf |
Jeder dieser Bereiche wird unten erklärt.
Technische Leistung: Lädt die Website, und kann sie gelesen werden?
Suchmaschinen schicken ein Programm los, den sogenannten Crawler. Er folgt Links und liest Ihre Seiten. Erreicht er eine Seite nicht, kann diese Seite nicht in den Suchergebnissen erscheinen.
Ein technischer Check prüft in der Regel:
- Defekte Links und 404-Fehler. Ein 404-Fehler ist die Meldung „Seite nicht gefunden“, die Besucher sehen, wenn ein Link ins Leere führt.
- Weiterleitungen. Eine Weiterleitung schickt Besucher von einer alten Adresse auf eine neue. Fehlen Weiterleitungen nach einem Relaunch, funktionieren alte Links oft nicht mehr.
- Indexierung. Indexierung bedeutet, dass eine Suchmaschine Ihre Seite gespeichert hat und anzeigen kann. Manche Seiten sind versehentlich gesperrt.
- Ladezeit auf dem Handy. Viele Kunden suchen einen Installateur oder eine Zahnärztin auf dem Handy. Eine langsame Seite kann sie verlieren, bevor sie fertig geladen ist.
- Sitemap. Eine Sitemap ist eine Datei, die die Seiten auflistet, die Suchmaschinen finden sollen.
Nutzerfreundlichkeit: Kann ein Besucher erledigen, wofür er gekommen ist?
Eine Website kann technisch einwandfrei sein und trotzdem Kunden verlieren. Dieser Teil des Checks stellt eine einfache Frage: Versteht ein neuer Besucher, was Sie tun, und kann er Kontakt aufnehmen?
Typische Befunde:
- Die Telefonnummer ist ein Bild und lässt sich auf dem Handy nicht antippen.
- Die Öffnungszeiten stehen nur im Footer oder fehlen ganz.
- Das Kontaktformular schlägt fehl, ohne eine Fehlermeldung anzuzeigen.
- Die Preise und Vorlaufzeiten einer Bäckerei für Motivtorten stecken in einem PDF, das auf dem Handy schwer zu lesen ist.
- Die Leistungsseiten sind vage. Ein Besucher erkennt nicht, ob eine Praxis Implantate anbietet oder nur Kontrolluntersuchungen.
Sicherheit: Ist die Website sicher in der Nutzung?
Besucher, Browser und Suchmaschinen bemerken eine unsichere Website.
Ein Sicherheitscheck prüft:
- HTTPS. HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen dem Besucher und Ihrer Website. Browser warnen bei Seiten ohne HTTPS.
- Zertifikate. Ein abgelaufenes Zertifikat löst eine Browserwarnung aus.
- Veraltete Software. Alte Plugins und Themes sind ein häufiges Einfallstor für Angreifer.
- Formulare. Ein Formular ohne Schutz vor Bots füllt Ihr Postfach mit Spam. Eine Zahnarztpraxis oder Kanzlei, die persönliche Daten erhebt, sollte diesen Punkt ernst nehmen.
SEO: Verstehen Suchmaschinen und KI-Assistenten, was Sie anbieten?
SEO ist die Arbeit, Suchmaschinen dabei zu helfen, Ihre Seiten zu verstehen und anzuzeigen. Dieselbe Struktur hilft auch KI-Assistenten, die Fragen zu Dienstleistern vor Ort beantworten.
Dieser Teil des Checks prüft:
- Seitentitel und Beschreibungen. Das sind die Zeilen, die Menschen in den Suchergebnissen sehen. Fehlende oder identische Titel sind häufig.
- Überschriften. Klare Überschriften zeigen Lesern und Suchmaschinen, worum es in jedem Abschnitt geht.
- Eine Seite pro Leistung. Eine Kanzlei, die Familienrecht, Arbeitsrecht und Vertragsrecht auf eine Seite packt, wird für keines dieser Themen gut gefunden.
- Doppelte Seiten. Zwei Seiten mit fast gleichem Text machen sich gegenseitig Konkurrenz.
- Sprachversionen. Ein Betrieb mit Kunden in mehreren Ländern braucht für jede Sprache eigene, korrekte Seiten.
Was sollten Sie am Ende eines Website-Checks bekommen?
Eine Punktzahl allein hilft Ihnen bei keiner Entscheidung. Ein brauchbarer Bericht nennt Ihnen:
- Die Seite, auf der das Problem liegt.
- Worin das Problem besteht, in einfachen Worten.
- Warum es für Besucher oder die Suche wichtig ist.
- Was die Behebung umfasst und was Sie zuerst angehen sollten.
- Wie Sie später sehen, ob die Korrektur etwas verändert hat.
Seien Sie vorsichtig bei Berichten oder Anbietern, die Rankings oder Besucherzahlen versprechen. Niemand kontrolliert, wie Suchmaschinen Seiten einstufen.
Wie geht AMOS mit einem Website-Check um?
AMOS ist ein Produkt von Softalika. Es richtet sich an Dienstleistungsbetriebe mit etwa 5 bis 50 Mitarbeitenden, die über ihre Website neue Kunden gewinnen und kein eigenes Team für SEO, Inhalte oder IT haben, zum Beispiel eine Zahnarztpraxis, eine Anwaltskanzlei, eine Bäckerei oder einen Installateur.
Das macht AMOS, und das entscheiden Sie:
- AMOS findet die Probleme. Sie melden sich im Panel an und sehen, was Ihre Website ausbremst, Seite für Seite, mit Begründung.
- AMOS formuliert die Korrekturen in Ihrem Ton. Es schlägt Korrekturen, Artikel und Änderungen an der Website vor.
- Sie geben frei. Ohne Ihre Freigabe geht nichts auf Ihrer Website live.
- AMOS berichtet, was sich verändert hat. Wir versprechen keine Rankings, keine Besucherzahlen und keinen Umsatz. AMOS zeigt gemessene Veränderungen bei Impressionen, Klicks und Anfragen neben der geleisteten Arbeit.
Ihre Daten bleiben unter Ihrer Kontrolle. Jeder AMOS-Kunde läuft auf eigenen, isolierten Cloudflare-Ressourcen. Sie entscheiden, wie lange Daten gespeichert werden, und Sie können Ihre Daten jederzeit exportieren oder löschen.
AMOS betreut keine Social-Media-Kanäle oder Werbung und baut keine Onlineshops.
Wie starten Sie ein Pilotprojekt?
Ein Pilotprojekt beginnt mit einem kurzen Gespräch über Ihre Website, Ihr Team und die Märkte, in denen Sie verkaufen. Danach richtet das AMOS-Team AMOS für Sie ein. Sie melden sich mit einem E-Mail-Code im Panel an und sehen sich an, was AMOS gefunden hat.
Dauer, Bedingungen und Preis des Pilotprojekts werden in diesem Gespräch vereinbart. Eine öffentliche Preisliste gibt es noch nicht. Um ein Pilotprojekt anzufragen, nutzen Sie das Formular auf unserer Kontaktseite. Wir antworten innerhalb eines Werktags.